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Hans Ulch

Ballonfahrt im Alpsteingebiet

02.08.2026

Frühmorgens geht es aus dem Unterland ins Toggenburg. Nach der Ankunft werden Korb und Ballon ausgepackt, gemeinsam aufgebaut und beim Aufblasen des Ballons mitgeholfen. Dann heisst es einsteigen und los geht's!

Ob Neuling oder Wiederholungstäter: Es ist ein erhabenes Gefühl, so sanft, langsam und nahezu geräuschlos vom Boden abzuheben. Die Stille wird lediglich durch die wärmenden Flammen des Gasbrenners unterbrochen, die dafür sorgen, dass der Ballon weiter an Höhe gewinnt.

Mit jedem weiteren Höhenmeter verändern sich Aussicht und Perspektive und eröffnen faszinierende Blicke auf bekannte und unbekannte Landschaften. Fast unbemerkt steigt der Ballon immer höher, während uns der Wind an den bekannten Berggipfeln und Bergseen vorbei, beziehungsweise über sie hinweg, trägt.

Auch wenn die Fahrt ruhig und gemächlich verläuft, vergeht die Zeit viel zu schnell. Langsam nähert sich der Ballon wieder dem Erdboden, während der Pilot nach einem geeigneten Landeplatz Ausschau hält.

Nach der erfolgreichen Landung heisst es nochmals gemeinsam anpacken: Die Ballonhülle wird von der warmen Luft befreit, sorgfältig zusammengelegt und verstaut. Anschliessend wird alles auf den Ballonanhänger verladen.

Bei einer kleinen Stärkung können die grossartigen Eindrücke erstmals Revue passieren. Ganz bestimmt jedoch nicht zum letzten Mal.

Eine Ballonfahrt gehört zu den eindrücklichsten und faszinierendsten Erlebnissen, die man erleben darf!

Ein herzliches Dankeschön an das gesamte Zeberli-Ballonteam für diese unvergesslichen Momente.

Befüllen der Ballonhülle
Berggipfel
Über dem Säntis
Über dem Säntis, Hochnebel um Unterland