Alpenüberquerung

Alpenüberquerung 20.02.2020

Geschrieben von urs am Donnerstag, 20. Februar 2020

Wetter:
Einmal mehr stellt mich das Wetter vor eine große Herausforderung: Eine nur sehr schwach aktive Warmfront streift in der Nacht die Alpennordseite. Aus Erfahrung weiß ich, dass diese Fronten wesentlich ausgeprägter sein können, als die Modelle glauben... Manchmal ist es auch genau umgekehrt. für den heutigen Donnerstag sind sich die Modelle aber sehr einig, zwischen 9:00 und 11:00 Uhr, sollte die Bewölkung rasch nach Osten abziehen. In der Höhe weht ein zügiger Nord-Nordwest-Wind. Der zwischen 4000m und 5000m um 80 KMH liegt. Nach Auflösung der Wolkenfelder ist es praktisch wolkenlos, zurück bleiben lediglich einige hohe Zirren-Felder. In Italien ist mit sehr guter Sicht zu rechnen, auch in der Po-Ebene liegt nur wenig Dunst.

Bericht
Sehr früh war sie bereits geplant; die Alpenüberquerung für diesen Donnerstag.... Das Wetter hatte lange Zeit perfekte Bedingungen gezeigt. Plötzlich kamen dann jedoch die Wolken der Warmfront dazu. Weil sich die Modelle am Vortag aber sehr eindeutig gleicher Meinung sind, dass spätestens um 11:00 Uhr die Bewölkung abziehen soll; entschliesse ich mich zur Durchführung der Alpenüberquerung. Wie sich im Nachhinein herausstellt, war dieser Entscheid auch richtig. 
Wir treffen uns am Morgen bei mir in Andwil/SG. Gemeinsam fahren wir mit unserem Fahrzeug zum Startplatz in die Linthebene. Ein letzter Toilettenstop in einem Restaurant hat sich bewährt. Um 10:00 Uhr sehen wir im Westen bereits die Hinterkante der Wolkenfelder, die bei uns noch immer sehr kompakt sind und die Sonne nur selten ein bisschen durchschimmern lassen....Der gesamte Kanton Graubünden ist noch von Wolken bedeckt.... Dies hat zur Folge, dass wir den Start von 11:00 Uhr gegen 11:30 Uhr verschieben.
Bei Schänis finden wir eine geeignete Stelle für den Start. Wir richten alles ein und bereiten den Ballon vor. pünktlich um 11:00 Uhr erreicht uns dann die Hinterkante der Wolkenschicht. Rasch setzt die Auflösung weiter nach Osten und Süden fort. Wir starten um 11:20 Uhr. Zügig steigen wir mit 1 bis 3m in der Sekunde in grosse Höhe; auf 4000 m, dem Maximum was wir ohne Freigabe erreichen dürfen. Hier fahren wir jedoch mit nur gerade 50km/h. Das ist natürlich deutlich zu langsam und liegt auch unter dem Wert den wir von den Modellen erwarten dürfen. Sofort erbeten wir eine Freigabe für 5000m, wo wir dann schliesslich mit rund 75km/h Richtung 155° unterwegs sind. Das entspricht exakt den Erwartungen.... wir geniessen die gigantische Weitsicht zu den Berner- und Walliser Alpen. Sensationelle Augenblicke erhaschen wir, als einigemale letzte Altocumulus Lenticulrius wenig vor- und unter uns liegen. Die Bewegung dieser Wolken ist wirklich eindrücklich. Unsere Fahrt führt über die Churfirsten weiter Richtung Donat Ems. Nun haben wir perfekte Sicht ins Domleschg und die Surselva. Selbst das Matterhorn und der Monte Rosa ist nun perfekt zu sehen. Die Temperatur ist ausgesprochen mild so verzeichnen wir auf 5500m heute nur grade -15 Celsius. Trotzdem hat Hannes etwas kalte Füsse, was natürlich beim rumstehen im Korb schnell mal passieren kann.
Unsere Reise geht weiter über Tiefencastel, Savognin und schliesslich das obere Engadin. Den Piz Corvatsch und die hohen Berge des Bernina - Massiv Lassen wir links von uns liegen. Leider sind diese Berge teilweise noch in Wolken gehüllt.
Nun wechsle ich die Funkfrequenz von Zürich nach Mailand. Alles scheint sehr gut zu klappen. Der Fluglotse gibt uns freie Fahrt für Flight Level 180 (5500m). Nun hat die Geschwindigkeit auch noch etwas mehr zugelegt. So erreichen wir kurz vor Sondrio unsere maximale Reisegeschwindigkeit von 87 km/h. Bei mir macht sich Hunger bemerkbar, Zeit die mitgebrachten Brote zu vertilgen..... die Po-Ebene scheint heute nur wenig Dunst zu haben. So sehen wir bereits jetzt recht viele Details wie zB. den Flughafen Bergamo. Kurz vor dem Gardasee wechseln wir die Funkfrequenz von Mailand nach Verona. Auch dort werden wir sehr freundlich betreut und können unsere Fahrt noch ein rechtes Stück in die Kontrollzone von Verona fortsetzen. Wir sinken heute recht gemütlich ab. Nach genau 4 Stunden landen wir in einem mit Unkraut zugewachsen Acker, einem perfekten und sehr sauberen Landeplatz. Die Landung ist mit 7 km/h ruhig. Eine fantastische Alpenüberquerung geht nun zu Ende. Die doch warme Februar Sonne wärmt hier bereits sehr stark so hat es bereits rund 15°C am Boden. Kurt und Heidi treffen rund 1.5 Stunden später bei uns ein. Den Ballon haben wir natürlich bereits zusammengepackt und zum Verlad vorbereitet.... wir fahren noch am selben Abend in die Gegend von Mailand, wo wir im Hotel Inverigo zum Nachtessen gebucht haben. Anschliessend gibt es noch 15 Minuten Autofahrt zum Hotel.
Müde, aber voller schöner Erinnerungen und Bilder, legen wir uns schliesslich kurz vor Mitternacht müde ins Bett.

Alpenüberquerung 05.01.2020

Geschrieben von urs am Sonntag, 5. Januar 2020

Bereits seit einigen Tagen planen wir eine Alpenüberquerung auf den 5. Januar. Die Wetterbedingungen waren schon Tage lang sehr konstant. Wir treffen uns um 7:45 Uhr bei mir in Andwil. Zum Start fahren wir diesmal nach St. Gallen. Auf dem Breitfeld, dem Militär Truppenübungsplatz finden wir eine geeignete Stelle wo wir den Ballon bei perfekt blauen Himmel und windstille aufrüsten. Bald ist alles ready und unsere Reise kann beginnen. Kurt und Heidi Boppard aus Gossau werden uns erneut in Italien abholen.
Ich steige relativ konstant mit 1 bis 3m in der Sekunde. Wir liegen noch unter dem Nahkontroll-Bezirk des Flughafens Zürich, somit darf ich erst mal nur bis 2300 m steigen. In mittlerer Höhe, im Aufstieg verzeichnen wir zeitweise bis gegen 30 KMH Biese; also Nordost- Wind. Auf 2300 m dreht der Wind dann Richtung Süden allerdings erst mit nur 10 KMH. Sofort erbeten wir eine Freigabe in Zürich für in den kontrollierten Luftraum einzufahren. Weiter geht die Reise nun bis gegen 3000m. Wo wir dann endlich zügigere Windgeschwindigkeiten von rund 50 KMH erreichen. Eine einmalig gute Weitsicht können wir heute genießen. Wir sehen vom Chassral über den Feldberg bis weit zur Zugspitze. Im Mittelland liegt heute kein Nebel. So können wir sogar die Stadt Zürich von bloßem Auge sehen. Wir genießen die ausgesprochen milden Temperaturen. Auf 3000 m registrieren wir -7°. In 4500m sollen es -16° sein. Die Sonneneinstrahlung und die sehr geringe Luftfeuchtigkeit machen das Gefühl dann noch wesentlich wärmer. Wir überqueren schon bald das mittlere Toggenburg. Unsere Geschwindigkeit wird mit zunehmender Höhe stets etwas schneller nun reisen wir mit knapp 70 KMH. Das ist ein gut, allerdings darf die Geschwindigkeit nicht wesentlich langsamer werden wenn wir eine Fahrt bis zum Po machen möchten. Ich entschließe mich nicht weiter zu steigen damit unsere Fahrtrichtung auch etwas rechts bleibt. Aktuell fahren wir nämlich mit 190°. Die Wettermodelle sind heute sehr einheitlicher Meinung. Wir rechnen dass die Landung zwischen Alessandria und Asti sein wird. Die Kommunikation mit Zürich ist hervorragend. Weil wir noch die Luftstraße kreuzen werden, brauchen wir erneut eine Freigabe. Diese Freigabe erhalten wir auch umgehend und können unsere Fahrt auf rund 4100 m fortsetzen. Der Fluglotse von Zürich koordiniert unsere Weiterfahrt mit Milano. Das funktioniert erneut hervorragend. Wir überqueren die Alpen etwas östlich vom Tödi. Weiter geht die Fahrt östlich des Lukmanier-Passes, direkt über Biasca. Über Lugano haben wir dann sogar Gelegenheit zu beobachten wie die Fallschirmspringer exakt auf unserer Höhe abspringen. Das war ein wirklich geniales Erlebnis, das so nah zu beobachten. Wir erreichen unsere maximale Geschwindigkeit von 101 KMH. Nun heißt es weiter mit Milano zu koordinieren. Schon bald haben wir die Freigabe auf unseren Flight Level 130 weiter zu fahren. Ich gebe als Destinationen den gleichen kleinen Flugplatz wie vom 28. Dezember an. Dieser liegt nämlich erneut direkt auf unserem Kurs. Unsere Fahrtrichtung hat noch etwas weiter Richtung 200° gedreht. Wir genießen die fantastische Aussicht nun Richtung Walliser Alpen. Der höchste Berg in diese Richtung, aus unserem Sichtwinkel ist der Monterosa. Rechts davon liegt das Matterhorn. Weiter hinten am Horizont sehen wir natürlich auch den Montblanc, den höchsten Berg der Alpen. Wir bestaunen die extrem dicht besiedelte Region südlich der Alpen. Die Gegend ist extrem dicht bebaut; praktisch von den Seen bis runter nach Mailand. Vor uns liegt nun der Flughafen Milano-Malpensa. Von dieser Stelle aus werden wir auch koordiniert. Immer wieder starten und landen Flugzeuge im Minuten-Takt. Der Fluglotse ist uns aber extrem gut gesinnt wir melden uns alle 30 Minuten. Natürlich halten wir die Höhe ganz exakt und verändern diese kaum 30m hoch und runter. Das ist von extrem großer Wichtigkeit in solchen kontrollierten Lufträumen. Unsere Fahrtgeschwindigkeit hat stets etwas abgenommen. Aktuell fahren wir noch mit 80 KMH. Mittlerweile haben wir so richtig Hunger. Wir trinken erneut etwas vom heißen Tee. Ich esse ebenfalls ein Fleischbrot und etwas Schokolade. In der Poebene liegt heute ganz wenig Dunst- so wenig wie nur selten. So können wir auch hier eine gigantische Weitsicht genießen. Sogar Sardinien und Korsika sind heute zu sehen! In Mondovi ist heute ein Ballon- Meeting. Mondovi liegt westlich von Genua ganz in der Ecke der Poebene wo es noch flach ist bevor die Hügel Richtung Meer beginnen. Die Gegend ist optimal zum Ballonfahren. Ich war schon mehrfach dort am Ballontreffen und auch an den World Air Games 2008. Stefan Wälchli, ein Schweizer Ballonfahrer- Kollege kontaktiert mich und fragt ob wir noch bis zu ihnen fahren…. Eigentlich liegt es genau auf Kurs trotzdem entschließen wir uns bei Asti die Fahrt zu beenden. Unsere Fahrtgeschwindigkeit hat auch stets abgenommen so fahren wir nun immer noch auf gleicher Höhe mit knapp 60 KMH.
Wir starten nach Freigabe unseren Abstieg. Nach knapp 10 Minuten erreichen wir Bodennähe; dort setze ich die Fahrt noch wenige Minuten fort, bis wir eine schöne, trockene und saubere Wiese ausmachen können. Wir landen nach 4 Stunden 19 Minuten hofrätlich. Eine fantastisch schöne Alpenüberquerung geht nun zu Ende. Kurt und Heidi treffen nicht mal 1 Stunde nach unserer Landung ein. Wir verstauen den Ballon auf dem Anhänger und fahren zurück Richtung Mailand. Wir übernachten in einem Hotel und genießen den gemeinsamen Abend in einem guten Restaurant.

Wetter

Ein erneut ausgesprochen kräftiges Hoch dehnt sich vom Atlantik nach Mitteleuropa aus. Die Schweiz liegt an dessen Südrand. Die Luft trocknet sich sehr rasch ab; allerdings bleibt die Restfeuchte unweit nördlich des Bodensees liegen. In der Höhe weht ein zügiger Nordwind. Dieser hat auf 4000 m eine anständige Geschwindigkeit von 60-90 KMH. Beidseits der Alpen herrschen wolkenlos Verhältnisse und sehr klare Bedingungen. Sogar in der Poebene ist mit wenig Dunst zu rechnen.

Alpenüberquerung 28.12.2019

Geschrieben von urs am Samstag, 28. Dezember 2019

Wetter: Ein kräftiges Hoch weitet sich von den Azoren nach Mitteleuropa aus und trocknet die Luft zunehmend ab. Auf der Alpennordseite bleibt eine feuchte Hochnebelschicht unterhalb von 1300m zurück; sonst ist der Himmel wolkenlos. In der Höhe weht ein Nordwind, der im Laufe des Tages vor allem unterhalb von 3000m zunehmend auf Nordost dreht. Auf der Alpensüdseite findet ebenfalls zunehmend eine Anfeuchtung aus SE, also der Adria statt. Wie weit diese Hochnebelartige, aufgelockerte Bewölkung nach Westen voran kommt bleibt unklar. Der Bodenwind in Italien ist verbreitet sehr schwach. Es hat eine markante Inversion bei rund 4000ft/ 1300m.

Bericht: Wir treffen uns am Morgen um 7:45 Uhr in Andwil beim Air Ballonteam. Bald verschieben wir uns nach Mörschwil (östlich St. Gallen) wo wir plangemäss um 9:20 Uhr abheben.  Es liegt Bodennebel und die Sichtweite beträgt weniger als 200m. Rasch steigen wir mit über 3m in der Sekunde über das Nebelgrau. Ein fantastischer Moment; wie wir oberhalb des Nebels an die warme Sonne kommen. Bereits sehen wir den Säntis; den gesamten Alpstein und die ersten Bündner Berge. Unsere Fahrtrichtung führt aktuell noch Richtung Westen; rasch steigen wir weiter bis wir auf knapp 3000. Auf dieser Höhe hat die Fahrtrichtung bereits auf 210° gedreht. Erst bleiben wir einige Zeit auf dieser Höhe und bewegen uns mit knapp 40km/h Richtung Toggenburg  bei der Flugsicherung in Zürich habe ich den Flugplan eröffnet, den ich am Vorabend aufgegeben habe. Die Temperatur ist sehr angenehm mild! Kurze Zeit später verlassen wir den TMA- Bereich von Zürich und steigen weiter um zu checken ob die Drehung nach links auch wirklich wie vorhergesagt da ist. Auf 3800 m bewegen wir uns bereits mit 80km/h Richtung 195°. Sofort steigen wir wieder tiefer, damit wir noch etwas westlicher driften und vor allem die Geschwindigkeit reduzieren. Wir geniessen die herrliche Aussicht auf die imposanten Alpen. Richtung Westen sehen wir die Stadt Zürich  sowie erste Teile der Linthebene und des Toggenburgs wo sich der Hochnebel am Auflösen ist. Wir fahren nun auf und 3200 m Richtung Glarner- Alpen. Vor uns liegt der Tödi; der mit seinen 3600m doch schon recht imposant in unserer Quere steht. Schon bald frage ich in Zürich eine Freigabe für Flight Level 150. Das entspricht rund 4700 m. Auf dieser Höhe fahren wir nun mit über 90km/h in Richtung Locarno. Für die weitere Route informiere ich Zürich, dass sie mit Milano koordinieren sollen und als Destinationen Asti festlegen sollen. Anfänglich meldet sich Zürich zurück; dass Mailand nicht erfreut sein über unsere Ballonfahrt Richtung Italien. Doch mit erneuter Kommunikation seitens Zürich, kriegen wir bereits jetzt die Zusage dass wir unsere Fahrt auf dieser Höhe bis in die Poebene nach Asti fortsetzen dürfen. Wir freuen uns darüber und geniessen die absolut berauschende Bergsicht in vollen Zügen. Im Westen nähern wir uns stetig etwas mehr den Walliser Alpen. An der linken Flanke liegt der Monte Rosa etwas weiter rechts das Matterhorn und gleich dahinter; allerdings viel weiter entfernt, haben wir nun freien Blick auf den Mt. Blanc, den höchsten Berg der Alpen. Unsere Fahrt geht nun westlich der Magadinoebene Richtung Flughafen Mailand Malpensa. Mindestens acht Mal habe ich die Funkfrequenzen in Italien zu wechseln; bin mit der Kommunikation in Italien aber absolut zufrieden und begeistert. Nach 3 Stunden 50 Minuten starten wir den Abstieg und bereiten alles für die Landung vor. Wir sinken konstant mit und 6.5-7 m in der Sekunde. Wenig über Boden melden wir uns in Mailand ab. Wir haben richtig Glück und erreichen eine wundervolle Wiese die sehr sauber und trocken aussieht. Wir landen sehr sanft mit sehr wenig horizontaler Geschwindigkeit. Eine gigantisch schöne Alpenüberquerung geht nach 4 Stunden und 5 Minuten so zu Ende. Auch Kurt und Heidi unsere Nachfahr sind gut unterwegs und erreichen unserem Landeplatz nur gerade 1 Stunde später. Bald ist alles verpackt und verstaut; so dass die Rückreise zum Hotel in der Gegend von Mailand losgehen kann. Dort um 17:30 Uhr angekommen beziehen wir die Zimmer und gehen anschliessend zu einem feinen Nachtessen auswärts. Die Rückfahrt bewältigen wir dann schliesslich am nächsten Tag. 

Alpenüberquerung 1.1.2019

Geschrieben von urs am Dienstag, 1. Januar 2019

Was für ein neues Jahr!

Heute gelingt uns eine wundervolle Alpenüberquerung. Wir starten im Emmental und fahren in dreieinhalb Stunden bis nach Mailand. Unsere Fahrt führt direkt über das Jungfraujoch und den bekannten Aletschgletscher. Das Finsterahorn lassen wir links von uns liegen. Die Fahrt dreht dann schlagartig 20° nach links; weiter geht unsere Reise nun Richtung Mailand. Wo wir unsere Fahrt in einer wunderschönen Wiese beenden. Unsere Nachfahrer sind heute auch rasch zur Stelle! Vielen Dank auch für euren tollen Einsatz.

Zwei Alpenüberquerungen in einer Woche

Geschrieben von urs am Sonntag, 16. Dezember 2018

Gleich 2 Mal haben wir in der gleichen Woche die Alpen nach Italien überquert. Beide Fahrten haben rund 3h 40 gedauert und über die gigantischen Berner Alpen geführt. Das Spezielle bei der Lage am Samstag war, dass es auf rund 4000m noch wenig Strömung hatte. Das kam durch den geringen Luftdruckunterschied zwischen Norden und Süden zustande. So konnten wir die Alpen sehr nahe an den Bergen überqueren und haben bei dieser Fahrt unsere maximale Höhe mit 4600Meter erreicht! und das wohlverstanden über bei den Berner- und Walliseralpen!